Kontaktlinsen oder doch lieber eine Brille

Im modernen Optikfachgeschäft findet sich eine Vielzahl von modischen Brillen. Die Zeiten der doch etwas hässlichen Hornbrille sind vorbei. Mittlerweile ist die Brille zum schicken Accessoire geworden, dass das Outfit seines Trägers nicht minder prägt. Brillen sind komfortabler und verträglicher geworden. Sie bestehen aus hautverträglichen und leichten Materialien, sind schlicht bis extravagant. Kurzum für jeden ist etwas dabei.

Jedoch eignen sich Brillen nicht immer in Alltag und Freizeit. Sie können schon etwas störend sein zum Beispiel beim Motorrad fahren, oder wenn Sie mal ausgehen möchten.

Nicht jeder fühlt sich mit einer Brille wohl. Kontaktlinsen verrutschen nicht, beschlagen nicht bei Temperaturunterschieden. Auch drücken Kontaktlinsen nicht auf der Nase oder hinter den Ohren. Sie engen die Bewegungsfreiheit nicht ein wie eine Brille.

Optisch gesehen ist die Kontaktlinse der Brille ebenbürtig. Für unterschiedliche Situationen kann mal die eine, mal die andere Sehhilfe sinnvoll sein. Kontaktlinsen schließen das Tragen einer Brille nicht aus. Es wird immer wieder Gelegenheiten geben, bei denen Sie auch weiterhin Ihre Brille tragen wollen und sollten, zum Beispiel wenn Sie erkältet sind. Auch ist es ratsam, die Brille unmittelbar nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen zu tragen. Auch ist die Brille für alle vorzuziehen, die eine Sehhilfe nur zum Lesen oder Autofahren brauchen. Zudem ist eine Brille auch ein Schutz, etwa gegen Zugluft, kleine Insekten und Staub.

Fazit: Jeder sollte individuell für sich Vor- und Nachteile abwägen und sich ausführlich vom Fachmann beraten lassen. Enthalten Sie Ihrem Anpasser nichts vor, was Sie für wichtig halten, um optimal beraten zu werden.

Unschärfe beim Wechsel Kontaktlinse-Brille

Wenn die Augen eine stärkere Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) haben, kann es beim Wechsel von Kontaktlinsen auf Brille Probleme geben. Die Netzhautbilder sind bei der Abbildung durch die Brille anders als bei der Abbildung durch die Kontaktlinse. Manchmal benötigt das Gehirn einige Zeit zur Umstellung. Das gibt sich meist nach wenigen Wochen und das Gehirn lernt schneller zwischen den entworfenen Bildern der Kontaktlinse und der Brille zu wechseln.

Ebenso kann es sein, dass eine weiche Kontaktlinse zu fest angepasst ist oder zu wenig Sauerstoff für die Versorgung der Hornhaut durchlässt. Dadurch beginnt die Hornhaut zu quellen. Hier könnte durch eine andere Form der weichen Kontaktlinse, ein anderes Material oder durch den Umstieg auf feste Kontaktlinsen das Problem behoben werden. Es könnte natürlich auch sein, dass die Stärke der Kontaktlinsen nicht zu der Stärke der Brillengläser passt.